Immo-Altersvorsorge LogoImmo-Altersvorsorge

· 11 Min.

Sind Vermieter wirklich Kapitalisten? Lutz' Sicht auf den Wohnungsmarkt

Vermieter gelten für viele als „Hardcore-Kapitalisten“, die Mieter ausbeuten. Lutz Niederheide hält dagegen: Mit Zahlen zur Eigentumsquote, einem realen Projekt mit 230 Wohnungen in Hamburg-Rothenburgsort und der Frage, wer eigentlich das Risiko trägt, wenn neuer Wohnraum entsteht. Eine Folge über Enteignungsdebatten, Zinsschock und den gesellschaftlichen Nutzen privater Kapitalanleger.

Dieses Video kommt von YouTube. Beim Laden werden Daten (z. B. deine IP-Adresse) an Google übertragen. Mehr erfahren

Deine Auswahl wird gespeichert und gilt für alle Videos – änderbar über „Cookie-Einstellungen“ im Fußbereich.

Kapitel (8)

Folge auf Spotify hören Auf YouTube ansehenTranskript der Folge (WebVTT)

Inhalt dieser Seite

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wohnungsknappheit entsteht durch zu wenig Neubau – Enteignung schafft weder neuen Wohnraum noch Modernisierung.
  • Deutschland hat nur 42 % Eigentumsquote, in Großstädten wie Berlin sogar unter 16 % – fast alle wohnen dort zur Miete.
  • Der Zinsanstieg 2022 vervierfachte die Zinslast: Bei 500.000 € Darlehen stieg sie von 5.000 € auf 20.000 € pro Jahr und verdrängte Eigennutzer vom Markt.
  • In Hamburg-Rothenburgsort retteten Kapitalanleger ein Projekt mit rund 230 Wohneinheiten – rentabel durch steuerliche Förderung und KfW-Kredite, nicht durch hohe Mieten.
  • Energetische Sanierung von Bestandsbauten braucht privates Kapital – wer investiert, darf dafür auch einen wirtschaftlichen Vorteil erwarten.
  • Die meisten Vermieter sind Kleinanleger mit 2–3 Wohnungen für die Altersvorsorge und erhöhen Mieten oft überproportional gering.

„Ihr Vermieter seid doch die absoluten Hardcore-Kapitalisten!“ – diesen Vorwurf hört Lutz Niederheide immer öfter. In dieser Solo-Folge nimmt er sich das Thema persönlich vor und erklärt, warum er die Debatte für schief hält: Aus seiner Sicht erfüllen private Vermieter und Kapitalanleger einen gesellschaftlichen Auftrag – sie schaffen und erhalten Wohnraum, den sonst niemand finanzieren würde.

„Aus meiner Sicht haben wir einen gesellschaftlichen Auftrag und wir bringen einen gesellschaftlichen Nutzen.“
— LutzLutz' Grundthese zur Rolle von Vermietern und Kapitalanlegern.Im Video ab 0:54 ansehen ↗

Deutschland – ein Land der Mieter

Lutz startet mit den nüchternen Zahlen: Die Eigentumsquote in Deutschland liegt bei gerade einmal 42 %. Auf dem Land ist sie deutlich höher – doch die Menschen zieht es in die Städte, und genau dort wird es eng. In Hamburg und München liegt die Eigentumsquote unter 25 %, in Berlin sogar unter 16 %. Faktisch wohnen in den Großstädten fast alle zur Miete.

Das Grundproblem benennt Lutz klar: Es wurde in den letzten Jahren viel zu wenig gebaut. Wenn viele Menschen auf zu wenig Angebot treffen, steigen die Preise – eine simple Marktlogik. Daraus denen einen Strick zu drehen, die überhaupt Wohnraum zur Verfügung stellen, hält er für „an der Sache vorbei“.

„Es ist zu wenig Angebot da, und wenn viele Menschen auf zu wenig Angebot treffen, dann steigen einfach die Preise.“
— LutzZur eigentlichen Ursache der steigenden Mieten in den Städten.Im Video ab 1:54 ansehen ↗
„Enteignet mal die Immobilienbesitzer, dann brauchen wir die Mieten nicht mehr zu erhöhen. Was für ein Bullshit. Dadurch ändert sich rein gar nichts.“
— LutzKlare Absage an die Berliner Enteignungsdebatte.Im Video ab 2:34 ansehen ↗

Enteignung löst kein einziges Problem

Besonders deutlich wird Lutz beim Berliner Enteignungsthema: Großimmobilienbesitzer zu enteignen, damit die Mieten nicht mehr steigen, nennt er unverblümt „Bullshit“. Sein Argument: Durch Enteignung ändert sich an der Ursache nichts.

  • Es wird kein neuer Wohnraum geschaffen.
  • Bestehende Objekte werden nicht instand gesetzt oder modernisiert.
  • Das Angebotsproblem bleibt exakt so groß wie vorher.

Wohnen ist für Lutz unbestritten ein Grundrecht – jeder soll in qualitativ hochwertigen Wohnungen leben können, möglichst dort, wo er möchte. Aber genau dafür braucht es mehr Angebot, nicht weniger Eigentümer.

„Wenn ich auf 500.000 Euro 1 Prozent Zinsen zahle, sind das im Jahr eine Zinslast von 5.000 Euro. Bei plötzlich 4 Prozent steigt diese Zinslast auf 20.000 Euro. Das konnte sich keiner mehr leisten.“
— LutzBeispielrechnung zum Zinsschock 2022 und seinen Folgen für Eigennutzer.Im Video ab 3:54 ansehen ↗

Fallbeispiel Hamburg-Rothenburgsort: Wenn der Zinsschock alles kippt

Wie eng Wohnungsbau und Kapital zusammenhängen, zeigt Lutz an einem realen Projekt. 2023 besichtigte er mit dem Partner Instone Real Estate ein Baufeld in Hamburger Innenstadtlage. Die Stadt hatte das Grundstück im Rahmen der Stadtentwicklung vergeben – mit dem Hinweis, dort Wohnraum für Eigennutzer zu schaffen.

Dann kam 2022 der starke Zinsanstieg, und die Rechnung platzte. Lutz macht es an einem Beispiel greifbar: Wer auf 500.000 € Darlehen 1 % Zinsen zahlt, trägt eine jährliche Zinslast von 5.000 €. Bei plötzlich 4 % steigt diese Last auf 20.000 € pro Jahr. Das konnten sich die geplanten Eigennutzer schlicht nicht mehr leisten. Die Folge in der ganzen Branche: Immer mehr Bauträger und Projektierer gingen pleite, weil die Nachfrage zwar da war, die Interessenten aber nicht mehr finanzieren konnten.

„Nicht, weil extrem hohe Mieten genommen werden, sondern weil es steuerliche Förderung gibt, weil es KfW-Kredite gibt.“
— LutzWarum sich das Projekt in Rothenburgsort für Kapitalanleger rechnete.Im Video ab 5:04 ansehen ↗

Kapitalanleger als Rettung – und Nutzen für alle

In dieser Situation kam Instone auf Lutz' Team zu: Macht es Sinn, das Projekt stattdessen an Kapitalanleger zu verkaufen? Rückblickend war das für Lutz ein großer Schritt – und ein Glücksfall für die Menschen vor Ort.

Das Projekt rechnete sich für die Anleger gut – und zwar ausdrücklich nicht über extrem hohe Mieten, sondern über steuerliche Förderung und KfW-Kredite. Der Bauträger bekam durch den Verkauf die Liquidität, um das Projekt fertigzustellen und weitere umzusetzen. Das Ergebnis: Nach rund zweieinhalb Jahren Bauzeit stehen heute etwa 230 Wohneinheiten in Zentrumslage dem Hamburger Mietmarkt zur Verfügung.

Lutz' Kernfrage dazu: Wer geht eigentlich ins Risiko? Es sind die Projektierer, die Bauträger – und der Privatanleger, der sein Kapital investiert. Ohne sie gäbe es diesen Wohnraum nicht. Wer das als „Kapitalismus-Problem“ kritisiert, dem ruft Lutz zu: Schafft selbst mehr Wohnraum und entspannt den Markt.

„Wer geht ins Risiko? Wer muss planen? Wer geht in Vorlage? Das sind die Projektierer, die Bauträger und der Privatanleger.“
— LutzZur Frage, wer beim Wohnungsbau das wirtschaftliche Risiko trägt.Im Video ab 5:29 ansehen ↗
„Wir brauchen energetische Sanierung, wir müssen weniger Energie verbrauchen. Aber mehr Miete nehmen, das geht natürlich nicht. Das wird natürlich auch mit Luft und Liebe alles finanziert.“
— LutzKritik am Widerspruch zwischen Sanierungsforderungen und Mietdeckel-Logik.Im Video ab 6:04 ansehen ↗

Energetische Sanierung gibt es nicht für Luft und Liebe

Das gleiche Muster sieht Lutz bei der energetischen Sanierung: Politisch wird gefordert, Bestände zu modernisieren und Energie zu sparen – aber Mieterhöhungen zur Refinanzierung gelten als Tabu. Für Lutz ein Widerspruch: „Das wird natürlich auch mit Luft und Liebe alles finanziert, ist ja klar.“

Konkret saniert sein Team mit einem großen Partner Wohnanlagen aus den 50er- und 60er-Jahren – oft Rotklinkerbauten mit guter Bausubstanz, die aber technisch und energetisch aufgewertet werden müssen. Auch hier kommt das nötige Kapital von Privatanlegern. Und auch hier gilt für Lutz: Wer Geld in die Hand nimmt, um Wohnungen aufzuwerten, darf daraus einen wirtschaftlichen Vorteil ziehen. Sonst macht es schlicht niemand.

„Im Großen und Ganzen sind es Privatanleger, Kleinanleger, die 2, 3 Wohnungen besitzen, um ihre Altersvorsorge zu sichern. Und ganz häufig erlebe ich es, dass dort die Mietanpassungen überproportional gering ausfallen.“
— LutzWer hinter dem Zerrbild des „bösen Miethais“ wirklich steckt.Im Video ab 7:19 ansehen ↗

Wer sind die „bösen Miethaie“ wirklich?

Zum Schluss räumt Lutz mit einem Zerrbild auf: Die große Mehrheit der Vermieter sind keine anonymen Konzerne, sondern Privat- und Kleinanleger mit 2 bis 3 Wohnungen, die damit ihren Vermögensaufbau und ihre Altersvorsorge sichern. Seine Erfahrung: Gerade diese Vermieter passen die Mieten häufig überproportional gering an.

„Wir sind keine Hardcore-Kapitalisten. Natürlich wollen wir Gewinne und wirtschaftliche Vorteile erzielen, aber vor allem den dringend benötigten Wohnraum in der Qualität schaffen, der von den Mietern gewünscht wird.“
— LutzDas Schlusswort der Folge.Im Video ab 7:59 ansehen ↗

Fazit

Lutz' Appell ist klar: Weniger Schuldzuweisungen, mehr Eigenverantwortung. Natürlich wollen Vermieter und Kapitalanleger Gewinne erzielen – das bestreitet er gar nicht. Aber sie schaffen gleichzeitig den dringend benötigten Wohnraum in der Qualität, die Mieter und Politik fordern. Enteignungen bauen keine einzige Wohnung. Neuer und sanierter Wohnraum entsteht nur, wenn jemand bereit ist, Kapital und Risiko einzubringen – und dafür auch einen fairen wirtschaftlichen Vorteil erhält. Nur mehr Angebot kann den Mietmarkt wirklich entspannen.

Faktencheck zur Folge

Wir prüfen die wichtigsten Zahlen und Aussagen jeder Folge nach – hier die Ergebnisse mit Quellen.

„Wir haben eine Eigentumsquote in Deutschland von gerade mal 42%.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Der Mikrozensus 2022 des Statistischen Bundesamts weist eine Eigentumsquote von 41,9 % aus, der Zensus 2022 je nach Abgrenzung 43,7 % (Haushaltsebene) bzw. 44,3 % (Wohnungsebene). Die genannten 42 % entsprechen damit fast exakt dem Mikrozensus-Wert.

📍 Im Video ab 1:34 ansehen ↗

Quellen: Statistisches Bundesamt – Eigentumsquote (Mikrozensus 2022)Deutschlandatlas – Eigentumsquote

¶ Direktlink

„In den ländlichen Regionen sind die Eigentumsquoten viel höher als in den Städten.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Laut Zensus 2022 streuen die Quoten zwischen unter 16 % in Großstädten wie Berlin, Leipzig oder Rostock und über 70 % in ländlichen Landkreisen wie Südwestpfalz, Kusel oder St. Wendel. Das Saarland hat mit knapp 60 % die höchste, die Stadtstaaten die niedrigsten Quoten.

📍 Im Video ab 1:49 ansehen ↗

Quellen: BBSR – Selbstgenutztes Wohneigentum (Zensus 2022)Deutschlandatlas – Eigentumsquote

¶ Direktlink

„Es wurde in den letzten Jahren viel zu wenig gebaut, das Angebot ist zu knapp.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Das politische Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr wurde nie erreicht: 2024 wurden nur 251.900 Wohnungen fertiggestellt (−14,4 % zum Vorjahr), 2025 nur noch rund 206.600. Das Wohnungsdefizit wird auf mehrere Hunderttausend bis etwa eine Million Wohnungen geschätzt.

📍 Im Video ab 2:04 ansehen ↗

Quellen: Tagesspiegel – 2024 nur 251.900 Wohnungen neu gebautBörse Express – 206.600 Fertigstellungen verfehlen Ziel

¶ Direktlink

„Die Eigentumsquote in Hamburg liegt bei unter 25%, genauso wie in München.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Für Hamburg weisen Mikrozensus 2022 rund 20,3 % und das Statistikportal 20,1 % aus (ältere Erhebungen bis 23,9 %). Für München liegen Analysen (u. a. immowelt) bei etwa 24 % – beide Städte also klar unter 25 %.

📍 Im Video ab 2:34 ansehen ↗

Quellen: Statistikportal – Eigentümerquote 2022 nach Ländernimmowelt – Eigentumsquoten in deutschen Städten

¶ Direktlink

„In Berlin liegt die Eigentumsquote bei unter 16%.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Der Mikrozensus 2022 weist für Berlin 15,9 % aus, das Statistikportal 16,0 %; andere Analysen nennen rund 15–16 %. Die Aussage „unter 16 %“ trifft damit im Rahmen der amtlichen Daten zu.

📍 Im Video ab 2:44 ansehen ↗

Quellen: Statistisches Bundesamt – Eigentumsquote nach Bundesländern 2022Statistikportal – Eigentümerquote

¶ Direktlink

„In Berlin gibt es aktuell das Thema der Enteignung von Großimmobilienbesitzern.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Beim Volksentscheid „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ stimmten am 26.09.2021 rund 59 % (über 1 Mio. Stimmen) für die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen. Der Beschluss wurde bislang nicht umgesetzt; die Initiative treibt seit 2025 einen zweiten, verbindlichen Gesetzes-Volksentscheid voran – das Thema ist also weiterhin aktuell.

📍 Im Video ab 2:49 ansehen ↗

Quellen: Wahlen Berlin – Ergebnis Volksentscheid 2021Entwicklungsstadt – Was wurde aus „Deutsche Wohnen & Co enteignen“?

¶ Direktlink

„2022 kam ein extrem starker Zinsanstieg bei Baufinanzierungen.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Die Bauzinsen stiegen 2022 so schnell wie seit den 1980er-Jahren nicht: Zehnjähriges Baugeld lag Anfang 2022 bei unter 1 % und erreichte im Oktober 2022 die Vier-Prozent-Marke. Quellen sprechen vom steilsten Anstieg der Chart-Geschichte bzw. einer Fast-Vervierfachung binnen Monaten.

📍 Im Video ab 3:49 ansehen ↗

Quellen: Dr. Klein – Zinsentwicklung Baufinanzierungbaufivergleich – Bauzinsen Entwicklung seit 2000

¶ Direktlink

„Bei 500.000 € Kredit bedeutet 1% Zins 5.000 € Zinslast pro Jahr, bei 4% steigt sie auf 20.000 €.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Die Rechnung ist arithmetisch korrekt (500.000 € × 1 % = 5.000 €; × 4 % = 20.000 € anfängliche Jahreszinslast, ohne Tilgung). Auch die zugrunde gelegten Zinssätze entsprechen der realen Entwicklung: von unter 1 % Anfang 2022 auf rund 4 % Ende 2022.

📍 Im Video ab 4:09 ansehen ↗

Quellen: Biallo – Bauzinsen 2022/2023: von unter 1 % auf 4 %Allianz – Bauzinsen-Entwicklung

¶ Direktlink

„Immer mehr Bauträger und Projektierer gehen pleite, weil Interessenten sich die Immobilien nicht mehr leisten können.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

2023 verzeichnete der Berater Falkensteg 578 Insolvenzen bei Bauträgern und Projektentwicklern – rund 80 % mehr als im Vorjahr; über alle Immobilienfirmen stiegen die Fälle von 848 auf 1.164. Auch 2024 setzte sich die Pleitewelle fort (u. a. Helma, Gerchgroup), getrieben von Zinsanstieg und Nachfrageeinbruch.

📍 Im Video ab 4:29 ansehen ↗

Quellen: Immobilien Zeitung – 578 Insolvenzen bei Bauträgern und Entwicklern 2023Handelsblatt – Bauträger insolvent: Insolvenzwelle läuft weiter

¶ Direktlink

„Für Kapitalanleger im Neubau gibt es steuerliche Förderung und KfW-Kredite.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Die KfW-Programme 297/298 „Klimafreundlicher Neubau“ stehen ausdrücklich auch Kapitalanlegern offen (Kredite bis 100.000 bzw. 150.000 € je Wohneinheit). Steuerlich kommen die degressive AfA von 5 % (§ 7 Abs. 5a EStG, Baubeginn 10/2023–9/2029) und die Sonder-AfA nach § 7b EStG hinzu, die kombinierbar sind.

📍 Im Video ab 6:44 ansehen ↗

Quellen: Neubauförderung: KfW-Programme 297 und 298KfW 297/298 für Kapitalanleger und AfA-Kombination

¶ Direktlink

„Die Vermieter in Deutschland sind im Großen und Ganzen Privat- und Kleinanleger mit 2–3 Wohnungen, und deren Mietanpassungen fallen häufig überproportional gering aus.“✅ BestätigtBegründung & Quellen

Laut IW-Gutachten (2024/25) entfallen 16,1 Mio. Wohnungen bzw. 64,4 % des Mietwohnungsbestands auf private Kleinvermieter, viele mit nur wenigen Einheiten und moderaten Nettomieteinnahmen. Eine Haus-&-Grund-Auswertung von über 5.000 Wohneinheiten zeigt zudem, dass private Vermieter Mieten im laufenden Mietverhältnis selten erhöhen und Bestandsmieten mit der Zeit unter die ortsübliche Vergleichsmiete fallen.

📍 Im Video ab 7:39 ansehen ↗

Quellen: IW Köln – Private Vermieter in Deutschland (Gutachten)WirtschaftsWoche – Mietwohnungen gehören meist privaten KleinvermieternHaus & Grund – Private Vermieter erhöhen selten die Miete

¶ Direktlink

Zinsschock-Rechner: Was der Zinsanstieg 2022 wirklich bedeutet

Rechne das Beispiel aus der Folge mit deinen eigenen Zahlen nach: Gib deine Darlehenssumme ein und sieh sofort, wie stark die jährliche Zinslast beim Sprung von 1 % auf 4 % Zinsen steigt – plus Eigentumsquoten-Vergleich für Deutschland, Hamburg, München und Berlin.

Weitere Folgen