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Entnahmeplan-Rechner

Wie lange trägt dein Vermögen eine monatliche Entnahme — und wie hoch dürfte sie sein, damit das Kapital nie ausgeht?

Dein Vermögen reicht

≈ 28 Jahre

„Ewige“ Entnahme

490 € / Monat

Entnahmequote

4,8 % p.a.

150k €300k €01020Jahr

Vermögensverlauf in heutiger Kaufkraft bei laufender Entnahme.

So funktioniert der Entnahmeplan-Rechner

Vom Vermögen zum Einkommen

In der Ansparphase zählt das Endkapital — im Ruhestand zählt, welches monatliche Einkommen es liefert. Der Rechner simuliert Jahr für Jahr: Das verbleibende Vermögen wird mit deiner Rendite verzinst, gleichzeitig entnimmst du monatlich einen Betrag, der mit der Inflation mitwächst, damit deine Kaufkraft konstant bleibt. So siehst du, nach wie vielen Jahren das Kapital aufgebraucht ist — oder ob es dauerhaft trägt.

Die „ewige" Entnahme

Entnimmst du pro Jahr nur die reale Rendite (Rendite minus Inflation), bleibt die Kaufkraft deines Vermögens im Modell unangetastet — das ist die „ewige" Entnahme. Bei 300.000 €, 5 % Rendite und 2 % Inflation sind das rund 730 € im Monat. Unser Rentenlücken-Rechner setzt mit 3,5 % Entnahmerate einen ähnlichen, leicht konservativen Wert an.

Das Renditereihenfolge-Risiko

Die Simulation rechnet mit einer konstanten Durchschnittsrendite. Real schwanken Märkte — und schlechte Jahre am Anfang der Entnahmephase wiegen schwerer als am Ende, weil du in der Baisse Anteile verkaufen musst („Sequence-of-Returns-Risiko"). Wer sicher planen will, rechnet deshalb mit vorsichtiger Rendite oder hält einen Puffer von 2–3 Jahresentnahmen in schwankungsarmen Anlagen.

Kapitalverzehr vs. Mietertrag

Ein Entnahmeplan verbraucht Kapital — eine vermietete, abbezahlte Immobilie erzeugt dagegen laufendes Einkommen, ohne dass Substanz verkauft werden muss, und Mieten folgen der Inflation tendenziell von selbst. Viele kombinieren deshalb beides: Mietertrag als Sockel, Entnahmen aus dem Depot als flexible Ergänzung. Steuern auf Kapitalerträge sind im Modell nicht berücksichtigt.

Häufige Fragen

Wie rechnet der Entnahmeplan-Rechner genau?

Jährliche Simulation: Vermögen × (1 + Rendite) minus Jahresentnahme, wobei die Entnahme jedes Jahr mit der Inflation steigt, damit ihre Kaufkraft konstant bleibt. Angezeigt wird alles in heutiger Kaufkraft. Reicht das Kapital länger als 60 Jahre, gilt es als dauerhaft tragfähig.

Was ist die 4-%-Regel — und warum rechnet ihr mit 3,5 %?

Die 4-%-Regel stammt aus US-Studien (Trinity Study): 4 % Anfangsentnahme, danach inflationsangepasst, hielt historisch meist 30 Jahre durch. Für längere Zeiträume, europäische Renditen und mehr Sicherheitsmarge gelten 3–3,5 % als robuster — deshalb nutzt unser Rentenlücken-Rechner 3,5 % als Standard.

Warum steigt meine Entnahme im Modell jedes Jahr?

Damit dein Lebensstandard konstant bleibt. 1.000 € heute und 1.000 € in 20 Jahren sind nicht dasselbe — bei 2 % Inflation bräuchtest du dann rund 1.490 €, um dir dasselbe leisten zu können. Der Rechner erhöht die Entnahme deshalb automatisch mit der Inflationsrate; die angezeigten Werte bleiben in heutiger Kaufkraft.

Welche Rendite ist in der Entnahmephase realistisch?

Meist weniger als in der Ansparphase: Viele schichten zum Ruhestand in schwankungsärmere Anlagen um und akzeptieren dafür 3–5 % statt 6–8 %. Trag am besten die Rendite deiner tatsächlichen Ruhestands-Allokation ein und rechne zusätzlich ein vorsichtiges Szenario.

Sind Steuern berücksichtigt?

Nein. Auf realisierte Kursgewinne fällt Abgeltungsteuer an (26,375 % inkl. Soli, teils mit Teilfreistellung bei Aktienfonds), auf die Rente Einkommensteuer. Netto steht dir also etwas weniger zur Verfügung als angezeigt — plane einen Puffer ein oder rechne mit einer entsprechend geminderten Rendite.

Wie viel Vermögen brauche ich überhaupt für den Ruhestand?

Das ergibt sich aus deiner Rentenlücke: Fehlen dir z. B. 800 € im Monat, brauchst du bei 3,5 % Entnahme rund 275.000 € in heutiger Kaufkraft (Monatslücke × 12 ÷ 3,5 %). Der Rentenlücken-Rechner ermittelt deine Lücke und zeigt, ob Sparplan oder Immobilie sie schließen.

Hinweis: Alle Werte sind unverbindliche Einschätzungen auf Basis vereinfachter Modellannahmen (Näherungswerte, Pauschalen, angenommene Entwicklungen). Tatsächliche Renten, Mieten, Zinsen, Werte und Steuern können erheblich abweichen. Es wird keine Gewähr übernommen; dies ist keine Renten-, Steuer- oder Anlageberatung.

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