Rentenlücken-Rechner
Finde heraus, wie viel Geld dir im Ruhestand wirklich fehlt – und ob dein Sparplan oder eine vermietete Immobilie die Lücke schließt.
Dein Ergebnis
Beantworte die Fragen in Schritt 1 — deine Auswertung erscheint hier, sobald die wichtigsten Angaben da sind.
- deine monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft
- wie viel davon Rente oder Pension, Erspartes und Immobilien decken
- dein Vermögensverlauf bis ins hohe Alter
Noch offen: Alter · Renteneintritt · Bruttoeinkommen · Wunsch-Einkommen
Schritt 2: Immobilien-Szenario (optional)
Wähle ein oder mehrere aktuelle Projekte aus – oder lege eigene Immobilien an. Alle ausgewählten Objekte fließen zusammen in dein Ergebnis ein.
So funktioniert der Rentenlücken-Rechner
Der Rechner beantwortet zwei Fragen: Wie viel Geld fehlt dir im Ruhestand jeden Monat – und was ändern Sparen und vermietete Immobilien daran? Alle Berechnungen laufen direkt in deinem Browser, ohne Konto und ohne dass Daten übertragen werden. Standardmäßig sind alle Ergebnisse inflationsbereinigt, also in heutiger Kaufkraft.
1. Berechnung der monatlichen Rentenlücke
Aus deinem Bruttoeinkommen und deinen Beitragsjahren schätzen wir deine Entgeltpunkte in der gesetzlichen Rentenversicherung: Dein Jahresbrutto geteilt durch das Durchschnittsentgelt ergibt die Punkte pro Jahr. Multipliziert mit dem aktuellen Rentenwert und um die erwartete Rentenanpassung gegenüber der Inflation korrigiert, ergibt sich deine erwartete Bruttorente; abzüglich rund 11 % für Kranken- und Pflegeversicherung bleibt die Nettorente. Die Differenz zu deinem Wunsch-Einkommen im Alter – standardmäßig 80 % deines heutigen Nettos – ist deine Rentenlücke. Wenn du die Werte aus deiner Renteninformation kennst, kannst du sie eintragen oder per Foto einlesen lassen; sie überschreiben dann die Schätzung. Das Wunsch-Einkommen kannst du statt in Prozent auch direkt als Betrag angeben.
Gleich zu Beginn fragt der Rechner, wie du abgesichert bist. Für Beamt:innen schätzt er statt der gesetzlichen Rente die Pension: 1,79375 % der Bezüge je Dienstjahr, höchstens 71,75 %, mit 3,6 % Abschlag je Jahr bei Pensionierung vor 67 (höchstens 10,8 %); netto bleiben nach Lohnsteuer und privater Krankenversicherung rund 78 %. Den Wert aus deiner Versorgungsauskunft kannst du eintragen. Für Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung zählt nur die Rente, die sie früher schon erworben haben — künftige Beiträge gibt es nicht, das Wunsch-Einkommen geben sie direkt als Betrag an.
2. Berechnung der Immobilienerträge
Im Immobilien-Szenario simulieren wir den Kauf einer oder mehrerer vermieteter Wohnungen mit Finanzierung. Grundlage ist ein echtes Annuitätendarlehen: Aus Kaufpreis und Kaufnebenkosten (pauschal 10 % oder laut Anbieter-Kalkulation) ergibt sich der Finanzierungsbedarf; vorbelegt ist ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises, die Nebenkosten kommen aus Eigenkapital. Aus Zins und Tilgung folgt die monatliche Rate. Jahr für Jahr sinkt der Zinsanteil und steigt die Tilgung – daraus berechnen wir die Restschuld bei Renteneintritt. Parallel wachsen Miete (Mietsteigerung) und Objektwert (Wertsteigerung), während das nicht umlagefähige Hausgeld mit der Inflation steigt. Am Ende siehst du, welchen Beitrag die Nettomiete im Alter zur Schließung deiner Lücke leistet und wie viel Vermögen nach Abzug der Restschuld entstanden ist. Projekte aus unserer Liste übernehmen Kaufpreis, Miete, Hausgeld und AfA-Modus automatisch – du kannst aber auch eigene Objekte anlegen und jeden Wert frei anpassen.
3. Steuervorteil und Cashflow
Vermietete Immobilien erzeugen in den ersten Jahren steuerliche Verluste, weil Abschreibung, Zinsen und absetzbares Hausgeld die Mieteinnahmen übersteigen. Diesen Verlust erstattet dir das Finanzamt in Höhe deines Grenzsteuersatzes. Der Rechner zeigt diese Ersparnis Jahr für Jahr und rechnet aus, was daraus wird, wenn du sie anlegst. Bei der Abschreibung kannst du pro Objekt zwischen linearer AfA (2 % für Bestand, 3 % für Neubau ab 2023), degressiver AfA (5 % vom Restbuchwert, Neubau) und degressiver AfA plus Sonder-AfA nach § 7b wählen – bei unseren Projekten ist der passende Modus schon vorbelegt. Daneben steht der Cashflow: Kaltmiete plus Steuerersparnis minus nicht umlagefähigem Hausgeld, Zinsen und Tilgung. Er beantwortet die praktische Frage, ob du monatlich zuzahlst oder Geld einnimmst – und ab welchem Alter er ins Plus dreht.
4. Vermögensentwicklung über die Zeit
Die große Grafik zeigt dein Vermögen alle fünf Jahre als gestapelte Säule: dein Sparvermögen aus Erspartem und Sparrate, darüber die angelegten Steuererstattungen und dein Netto-Immobilienvermögen (Objektwert minus Restschuld). Die Säule bei Renteneintritt ist hervorgehoben und mit dem erreichten Gesamtbetrag beschriftet. Ab dann wird der blaue Teil kleiner, weil du jährlich 3,5 % entnimmst – genau die Position „Aus Erspartem“, die deine Lücke mitschließt. Renditen für Sparvermögen und reinvestierte Steuerersparnis sowie die Wertsteigerung der Immobilien lassen sich direkt unter der Grafik verstellen.
Erweiterte Einstellungen für eine genauere Berechnung
Inflation, erwartete Rendite, Wunsch-Quote, Rentenanpassung, Steuersatz im Alter und dein Grenzsteuersatz heute lassen sich frei anpassen. Über die drei Voreinstellungen „Konservativ“, „Ausgewogen“ und „Optimistisch“ verstellst du Inflation, Rendite und Rentenanpassung stimmig auf einmal. Mit dem Paar-Modus rechnest du beide gesetzlichen Renten und das gemeinsame Wunsch-Einkommen eines Haushalts. Und wer lieber nominale Beträge sehen möchte, schaltet die Inflationsbereinigung ab – der Rechner weist dann an allen Ergebnissen deutlich darauf hin, dass die Zahlen zwar höher aussehen, aber weniger wert sind.
Kreditdaten (optional)
Zins und Tilgung kannst du an dein reales Finanzierungsangebot anpassen, ebenso die Darlehenshöhe. Ohne eigene Angaben rechnen wir mit marktüblichen Standardwerten (3,8 % Zins, 2 % Tilgung, 10 % Eigenkapital). Da alle Werte sofort neu berechnet werden, siehst du unmittelbar, wie stark ein halbes Prozent Zinsunterschied oder mehr Eigenkapital dein Ergebnis verändert.
Ergebnis teilen, speichern, vertiefen
Über „Link kopieren“ steckt dein komplettes Szenario in der Adresse – ideal, um es mit Partner:in oder Berater:in zu besprechen. „PDF“ erzeugt einen sauberen Report nur mit dem Ergebnisteil. Und wenn du Rückfragen hast, ordnet die AI-Analyse dein Ergebnis ein und beantwortet Fragen – ohne Anmeldung und mit klarem Hinweis, dass sie keine Anlageberatung ersetzt.
FAQ zum Online-Rentenlücken-Rechner
Wie genau ist die Berechnung der Rentenlücke?
Der Rechner nutzt das Entgeltpunkte-System der gesetzlichen Rente mit aktuellen Näherungswerten (vorläufiges Durchschnittsentgelt 2026: 51.944 €, Rentenwert seit 1. Juli 2026: 42,52 €) und pauschalen Abgabenquoten. Das Ergebnis ist eine realistische Schätzung – deine tatsächliche Rente hängt von deinem individuellen Versicherungsverlauf ab. Genauer wird es, wenn du in den erweiterten Einstellungen die Werte aus deiner Renteninformation einträgst oder sie per Foto einlesen lässt.
Was bedeutet „in heutiger Kaufkraft"?
Alle Ergebnisse sind standardmäßig inflationsbereinigt. 800 € Rentenlücke bedeutet: Dir fehlt so viel, wie 800 € heute wert sind – auch wenn die nominale Zahl in 30 Jahren höher aussieht. Über den Button „Inflationsbereinigung entfernen" kannst du auf nominale Beträge des Rentenjahres umschalten; dann weist der Rechner an allen Ergebnissen deutlich darauf hin.
Kann ich meine Renteninformation einfach abfotografieren?
Ja. In Schritt 1 kannst du ein Foto oder einen Screenshot deiner jährlichen Renteninformation hochladen – eine KI liest die künftige Regelaltersrente und den Rentenbeginn aus und trägt sie in die erweiterten Einstellungen ein. Das Bild wird ausschließlich für diese eine Auswertung verwendet und nicht gespeichert. Tipp: Decke Name, Geburtsdatum und Versicherungsnummer vorher ab – für die Auswertung zählen nur die Beträge.
Wie wird das Immobilien-Szenario berechnet?
Wir rechnen ein echtes Annuitätendarlehen mit deinen Zins- und Tilgungswerten — standardmäßig in Höhe des Kaufpreises, bei Projekten mit Anbieter-Kalkulation mit deren Darlehen und Konditionen —, mit Kaufnebenkosten (pauschal 10 % oder laut Anbieter), Miet- und Wertsteigerung. Jahr für Jahr wird der sinkende Zinsanteil und die wachsende Tilgung berücksichtigt. Bei Renteneintritt zeigen wir die Nettomiete (nach nicht umlagefähigem Hausgeld, Steuern und – falls das Darlehen dann noch läuft – nach weiterlaufender Rate) sowie den Vermögenszuwachs nach Abzug der Restschuld. Du kannst mehrere Projekte gleichzeitig auswählen; alle Werte werden summiert.
Was ist der Unterschied zwischen Cashflow und Mietertrag?
Der Cashflow ist das, was tatsächlich über dein Konto läuft: Kaltmiete plus Steuerersparnis minus nicht umlagefähigem Hausgeld (Verwaltung, Rücklage — den Rest zahlt der Mieter über die Nebenkosten), Zinsen und Tilgung. Er ist in der Finanzierungsphase meist negativ – du zahlst monatlich zu. Der Mietertrag im Alter dagegen zeigt, was die Immobilie nach getilgtem Darlehen abwirft und damit zur Rentenlücke beiträgt. Wichtig: Der Tilgungsanteil deiner Zuzahlung ist kein Verlust, sondern Vermögensaufbau – deshalb zeigen wir beides getrennt.
Warum ist der Cashflow am Anfang negativ und wann wird er positiv?
Am Anfang übersteigt die Kreditrate die Miete. Weil die Rate über die Jahre nominal konstant bleibt, die Miete aber steigt, schrumpft die Zuzahlung kontinuierlich. Der Rechner zeigt dir das Jahr, ab dem der Cashflow ins Plus dreht – meist rund um die Volltilgung. Ab dann wirft die Immobilie echtes zusätzliches Einkommen ab.
Wie wird der Steuervorteil berechnet – und welche AfA wird angesetzt?
Steuerlich zählen Kaltmiete minus Zinsen, nicht umlagefähigem Hausgeld (Verwaltung und Instandhaltungsrücklage) und Abschreibung (AfA) auf den Gebäudeanteil von Kaufpreis plus Nebenkosten. Ergibt das einen Verlust, mindert er dein zu versteuerndes Einkommen – die Erstattung entspricht deinem Grenzsteuersatz. Bei der AfA kannst du pro Objekt zwischen linear 2 % (Bestand), linear 3 % (Neubau ab 2023), degressiv 5 % (Neubau nach § 7 Abs. 5a EStG) und degressiv plus Sonder-AfA nach § 7b (zusätzlich 5 % in den Jahren 1–4) wählen. Bei Projekten aus unserer Liste ist der Modus anhand der Eckdaten vorbelegt. Das Modell ist vereinfacht und ersetzt keine Steuerberatung.
Was zeigt die Vermögens-Grafik?
Dein Vermögen alle fünf Jahre als gestapelte Säule: unten dein Erspartes (Vermögen plus Sparrate), darüber die angelegten Steuererstattungen aus deinen Immobilien und dein Netto-Immobilienvermögen (Objektwert minus Restschuld). Die Säule bei Renteneintritt ist hervorgehoben und mit dem Gesamtwert beschriftet; beim Überfahren siehst du die Beträge jeder Säule. Renditen und Wertsteigerung lassen sich direkt unter der Grafik verstellen. Ab Renteneintritt wird der blaue Teil kleiner, weil du dann jährlich 3,5 % entnimmst.
Warum sinkt mein Kapitalvermögen ab dem Renteneintritt?
Weil du es dann nutzt. Das Modell entnimmt jährlich 3,5 % des Vermögens als monatliches Zusatzeinkommen – das ist die Position „Aus Erspartem", die deine Rentenlücke mitschließt. Liegt deine Rendite real unter der Entnahmerate, zehrt das Kapital langsam ab. Die Immobilien sind davon nicht betroffen; ihr Wert läuft separat weiter.
Wie berücksichtige ich betriebliche Altersvorsorge, Riester oder private Renten?
In Schritt 1 unter „Deine bisherige Vorsorge" gibt es das Feld „Weitere Vorsorge (€/Monat ab Rente)": Trage dort die Summe deiner bereits zugesagten monatlichen Renten aus bAV, Riester/Rürup oder privaten Rentenversicherungen ein — in heutiger Kaufkraft. Der Betrag reduziert deine Rentenlücke direkt und erscheint als eigene Position im Ergebnis und im Deckungs-Balken. Vermietete Immobilien gehören nicht in dieses Feld, sondern in Schritt 2 — dort rechnet der Rechner Finanzierung, Steuereffekt und Mietertrag im Detail.
Ich besitze schon eine vermietete Immobilie — wie trage ich sie ein?
Über „+ Eigene Immobilie hinzufügen" in Schritt 2. Trage Kaufpreis (bzw. aktuellen Wert), Darlehenshöhe, Zins und Tilgung, Kaltmiete und Hausgeld (gesamt und, wenn bekannt, den nicht umlagefähigen Teil) ein — bei einer weitgehend abbezahlten Immobilie einfach eine niedrige Darlehenshöhe eintragen. Der Rechner ermittelt daraus Cashflow, Steuereffekt und den Mietertrag im Alter, der deine Lücke schließt.
Funktioniert der Rechner auch für Selbstständige und Beamt:innen?
Ja. Die erste Frage in Schritt 1 ist, wie du abgesichert bist. Angestellte (und pflichtversicherte Selbstständige) rechnen mit der gesetzlichen Rente aus Brutto und Beitragsjahren. Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherung tragen nur die Rente ein, die sie früher schon erworben haben — oder laden ihre Renteninformation hoch — und geben ihr Wunsch-Einkommen direkt als Betrag an. Für Beamt:innen schätzt der Rechner die Pension aus Bezügen und Dienstjahren (1,79375 % je Jahr, höchstens 71,75 %); genauer wird es mit dem Wert aus der Versorgungsauskunft.
Kann ich gemeinsam mit meiner Partnerin oder meinem Partner rechnen?
Ja. Aktiviere in Schritt 1 „Gemeinsam mit Partner:in berechnen" und trage Alter, Renteneintritt, Einkommen und Beitragsjahre der zweiten Person ein. Der Rechner ermittelt dann beide gesetzlichen Renten und das gemeinsame Wunsch-Einkommen. Vermögen und Sparrate gelten dabei als Haushaltswerte.
Kann ich meine Berechnung speichern oder teilen?
Ja, auf zwei Wegen: „Link kopieren" packt dein komplettes Szenario in die Adresse – wer den Link öffnet, sieht exakt deine Eingaben. „PDF" erzeugt über den Druckdialog einen sauberen Report nur mit dem Ergebnisteil.
Werden meine Daten gespeichert?
Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser – ohne Konto, ohne Speicherung. Erst wenn du aktiv die AI-Analyse nutzt oder ein Foto deiner Renteninformation hochlädst, werden die dafür nötigen Daten übertragen. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Wie realistisch sind die Standardwerte?
Wir starten bewusst konservativ: 2 % Inflation, 5 % Rendite auf Kapitalanlagen, 2,5 % Wertsteigerung, 1,5 % Mietsteigerung, 3,8 % Zins und 2 % Tilgung. Über die drei Voreinstellungen „Konservativ", „Ausgewogen" und „Optimistisch" verstellst du Inflation, Rendite und Rentenanpassung stimmig auf einmal – so siehst du eine Bandbreite statt einer Scheingenauigkeit.
Ist das eine Anlageberatung?
Nein. Der Rechner und die AI-Analyse dienen der allgemeinen Information und Bildung. Alle Werte sind unverbindliche Einschätzungen auf Basis vereinfachter Modellannahmen; tatsächliche Renten, Mieten, Zinsen, Werte und Steuern können erheblich abweichen. Immo-Altersvorsorge berät nicht selbst: Für eine individuelle Beratung kannst du über die Seite kostenlos ein Gespräch mit einem zugelassenen Berater unseres Kooperationspartners anfragen. Kommt darüber ein Kauf zustande, erhalten wir vom Anbieter eine Provision – dir stellen wir nichts in Rechnung.