Kostenloser Gehaltsumwandlungs-Rechner
Was kostet dich eine betriebliche Altersvorsorge wirklich netto — und was kommt im Alter nach Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung tatsächlich an?
Lade deine aktuelle Gehaltsabrechnung als PDF oder Foto hoch — die KI (Anthropic Claude, Verarbeitung in den USA) liest Brutto, Steuerklasse, Kirchensteuer und Kinder aus und trägt sie unten ein. Das Dokument wird nur für diese Auswertung verwendet und von uns nicht gespeichert. Tipp: Schwärze vorher Name, Anschrift, Steuer-ID und Sozialversicherungsnummer. Datenschutz
Schritt 1: Was kostet dich die Gehaltsumwandlung?
Das kostet dich netto
165 € / Monat
In deinen Vertrag fließen
345 € / Monat
Staat & Arbeitgeber tragen
52 %
So finanziert sich dein Beitrag von 345 €
- • Über 338 € im Monat (4 % der BBG) fallen auf den Mehrbetrag Sozialabgaben an.
Schritt 2: Was kommt im Alter heraus?
Alle Beträge in heutiger Kaufkraft — nach Kranken- und Pflegeversicherung, Steuern und der geringeren gesetzlichen Rente.
Kapital mit 67
220.622 €
Betriebsrente brutto
328 € / Monat
Betriebsrente netto
233 € / Monat
Minderung gesetzliche Rente
−61 € / Monat
Netto-Plus im Alter
+172 € / Monat
Einzahlungen wieder heraus nach
≈ 22,8 Jahren
Von deiner Betriebsrente (328 € brutto) bleiben dir
Wie passt die Betriebsrente in deinen Gesamtplan?
Übernimm das Netto-Plus von 172 € / Monat in den Rentenlücken-Rechner — dort siehst du zusammen mit gesetzlicher Rente, Erspartem und Immobilien, wie viel von deiner Lücke gedeckt ist.
In den Rentenlücken-Rechner übernehmen →So funktioniert der Gehaltsumwandlungs-Rechner
Was ist eine Gehaltsumwandlung?
Bei der Gehaltsumwandlung (Entgeltumwandlung) zahlst du einen Teil deines Bruttogehalts in eine betriebliche Altersversorgung ein — etwa eine Direktversicherung, Pensionskasse oder einen Pensionsfonds. Weil der Beitrag vom Brutto abgeht, bevor Steuern und Sozialabgaben berechnet werden, sinkt dein Netto um deutlich weniger als den umgewandelten Betrag. Jeder Arbeitnehmer hat darauf einen Rechtsanspruch (§ 1a BetrAVG). Die Kehrseite: Im Alter ist die Betriebsrente steuer- und beitragspflichtig. Der Rechner betrachtet deshalb beide Phasen.
Schritt 1: Was die Umwandlung netto kostet
Der Rechner ermittelt dein Netto zweimal — mit und ohne Gehaltsumwandlung — und zeigt die Differenz als echte Netto-Kosten. Grundlage sind der Einkommensteuertarif 2026 mit Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer, die Steuerklassen I bis VI sowie die Beitragssätze zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung inklusive der Beitragsbemessungsgrenzen. Bei einem durchschnittlichen Einkommen in Steuerklasse I kosten 300 € Umwandlung netto oft nur rund 160 €. Der Balken „So finanziert sich dein Beitrag" zeigt, welchen Anteil du trägst und welchen Steuerersparnis, geringere Sozialabgaben und dein Arbeitgeber übernehmen.
Die Grenzen 2026: 4 % und 8 % der Beitragsbemessungsgrenze
Steuerfrei bleiben Beiträge bis 8 % der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung — 2026 sind das 676 € im Monat. Sozialabgabenfrei sind nur 4 %, also 338 € im Monat. Beide Grenzen gelten für den Gesamtbeitrag einschließlich Arbeitgeberzuschuss. Schon 300 € Umwandlung plus 15 % Zuschuss liegen mit 345 € knapp über der Sozialabgaben-Grenze; auf den Mehrbetrag fallen Beiträge an. Der Rechner berücksichtigt beide Grenzen automatisch und weist darauf hin, wenn du sie überschreitest.
Der Arbeitgeberzuschuss
Seit 2022 muss der Arbeitgeber bei allen Entgeltumwandlungen in Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds 15 % des umgewandelten Betrags zuschießen — soweit er selbst Sozialabgaben spart (§ 1a Abs. 1a BetrAVG). Tarifverträge können abweichen, und viele Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr. Liegt dein Gehalt über den Beitragsbemessungsgrenzen, spart der Arbeitgeber häufig nichts; dann kann der Pflichtzuschuss entfallen. In den erweiterten Einstellungen kannst du den Zuschuss deines Arbeitgebers eintragen.
Schritt 2: Was im Alter wirklich ankommt
Aus Beitrag, Laufzeit und Rendite nach Kosten errechnet der Rechner das Kapital zum Rentenbeginn und mit dem Rentenfaktor die monatliche Betriebsrente. Davon gehen zwei Posten ab, die viele Rechner verschweigen: Erstens zahlen gesetzlich versicherte Rentner auf Betriebsrenten den vollen Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung — in der Krankenversicherung mit einem Freibetrag von 197,75 € (2026), in der Pflegeversicherung nur mit einer Freigrenze. Zweitens ist die Betriebsrente voll einkommensteuerpflichtig, allerdings zu deinem meist niedrigeren Steuersatz im Alter. Alle Beträge rechnet der Rechner in heutige Kaufkraft um.
Die oft übersehene Seite: weniger gesetzliche Rente
Auf den sozialabgabenfreien Teil der Umwandlung zahlst du keine Beiträge zur Rentenversicherung. Das spart heute Geld, bringt dir aber auch weniger Entgeltpunkte — und damit eine niedrigere gesetzliche Rente. Der Rechner beziffert diese Minderung mit derselben Rentenanpassungs-Annahme wie der Rentenlücken-Rechner und zieht sie vom Ergebnis ab. Das „Netto-Plus im Alter" ist deshalb der Betrag, um den dein Alterseinkommen unterm Strich tatsächlich steigt.
Wann sind die Einzahlungen wieder heraus?
Die Kachel „Einzahlungen wieder heraus nach" setzt die Summe deiner Netto-Einzahlungen — in heutige Kaufkraft umgerechnet — ins Verhältnis zum monatlichen Netto-Plus im Alter. Heraus kommt die Rentenbezugsdauer, nach der du dein eigenes Geld zurückhast; alles danach ist Gewinn. Diese Kennzahl hängt stark von Rendite, Kosten, Arbeitgeberzuschuss und deinem Steuersatz im Alter ab — spiel die Werte ruhig durch.
Gehaltsabrechnung und Standmitteilung hochladen
Statt alles einzutippen, kannst du deine Gehaltsabrechnung als PDF oder Foto hochladen: Die KI liest Brutto, Steuerklasse, Kirchensteuer und Kinder aus und trägt sie als Vorschlag in die Felder ein. Hast du schon eine Betriebsrente, liest sie aus deiner Standmitteilung Beitrag, Rentenfaktor und Rentenbeginn und stellt die Anbieterprognose neben unsere Modellrechnung. Die Dokumente werden nur für diese Auswertung verwendet und nicht gespeichert. Weil die Gehaltsabrechnung mit der Kirchensteuer eine Angabe zur Religionszugehörigkeit enthält, fragen wir vorher deine ausdrückliche Einwilligung ein. Wir bewerten deine Verträge nicht — die Einordnung übernimmt auf Wunsch ein zugelassener Berater.
Grenzen des Modells
Die Lohnsteuer ist nach dem Tarif 2026 und den Steuerklassen berechnet, aber vereinfacht: Kinderfreibeträge wirken nur in der Pflegeversicherung, individuelle Freibeträge, Faktorverfahren und private Krankenversicherung sind nicht abgebildet. Die Rendite ist über die Laufzeit konstant, der Rentenfaktor wird als fest angenommen, und die Freibeträge im Alter werden mit heutigen Werten angesetzt. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung zur Orientierung — keine Steuer-, Renten- oder Anlageberatung.
Häufige Fragen
Was kostet eine Gehaltsumwandlung von 300 € netto?
Das hängt von Einkommen, Steuerklasse und Kirchensteuer ab. Bei 4.000 € Brutto in Steuerklasse I ohne Kirchensteuer kosten 300 € Umwandlung im Modell rund 165 € netto — dein Netto sinkt also um gut die Hälfte des umgewandelten Betrags. Mit 15 % Arbeitgeberzuschuss fließen dabei 345 € in den Vertrag. Bei höherem Einkommen und damit höherem Steuersatz sind die Netto-Kosten tendenziell niedriger, oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen fällt dagegen die Ersparnis bei den Sozialabgaben weg.
Lohnt sich eine betriebliche Altersvorsorge?
Pauschal lässt sich das nicht beantworten — es hängt vor allem von vier Faktoren ab: der Höhe des Arbeitgeberzuschusses, den Kosten und der Rendite des Vertrags, deinem Steuersatz heute im Vergleich zum Alter und davon, ob du im Ruhestand gesetzlich krankenversichert bist. Der Rechner macht diese Faktoren transparent und zeigt das Netto-Plus im Alter sowie die Dauer, nach der deine Einzahlungen wieder heraus sind. Eine individuelle Empfehlung ersetzt er nicht.
Muss ich auf die Betriebsrente Kranken- und Pflegeversicherung zahlen?
Ja, als gesetzlich versicherter Rentner zahlst du auf Betriebsrenten den vollen Beitragssatz, also auch den Anteil, den im Berufsleben der Arbeitgeber trägt. In der Krankenversicherung gilt 2026 ein Freibetrag von 197,75 € im Monat — beitragspflichtig ist nur der Teil darüber. In der Pflegeversicherung ist derselbe Betrag nur eine Freigrenze: Liegt die Betriebsrente darüber, wird sie voll verbeitragt.
Warum sinkt meine gesetzliche Rente durch die Gehaltsumwandlung?
Weil auf den sozialabgabenfreien Teil der Umwandlung (bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze) keine Rentenbeiträge anfallen. Du erwirbst dadurch weniger Entgeltpunkte. Bei 300 € Umwandlung sind das etwa 0,07 Punkte pro Jahr, über 30 Jahre rund zwei Punkte — der Rechner rechnet diese Minderung in Euro um und zieht sie ab.
Wie hoch muss der Arbeitgeberzuschuss sein?
Gesetzlich 15 % des umgewandelten Betrags, soweit der Arbeitgeber durch die Umwandlung Sozialabgaben spart. Das gilt für Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. Tarifverträge können abweichende Regelungen enthalten, und viele Arbeitgeber zahlen freiwillig mehr. Frag am besten in deiner Personalabteilung nach der konkreten Regelung.
Was ist der Rentenfaktor?
Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente dein Anbieter pro 10.000 € angespartem Kapital zahlt. Er steht in deinem Vertrag bzw. der Standmitteilung und ist oft zu einem Teil garantiert. Übliche Werte liegen etwa zwischen 25 und 32 €. Ein Unterschied von wenigen Euro wirkt sich über die gesamte Rentenbezugsdauer spürbar aus.
Was passiert mit meiner Gehaltsabrechnung beim Upload?
Das Dokument wird einmalig zur Auswertung an Anthropic (USA, zertifiziert nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework) übermittelt. Zurück kommen nur die Zahlen, die wir für die Rechnung brauchen — keine Namen, keine Steuer-ID. Wir speichern weder das Dokument noch die Werte; sie bleiben in deinem Browser. Weil die Kirchensteuer eine Angabe zur Religionszugehörigkeit ist, fragen wir vorher deine ausdrückliche Einwilligung ein. Schwärze trotzdem am besten vorher Name, Anschrift, Steuer-ID und Sozialversicherungsnummer.
Kann ich die Betriebsrente mit einer Immobilie kombinieren?
Ja — viele Menschen nutzen mehrere Bausteine für ihre Altersvorsorge. Über „In den Rentenlücken-Rechner übernehmen" wird das Netto-Plus deiner Betriebsrente als weitere Vorsorge eingetragen. Dort siehst du zusammen mit gesetzlicher Rente, Erspartem und optional vermieteten Immobilien, wie viel deiner Rentenlücke gedeckt ist.
Rechenwerte (Steuersätze, AfA-Regeln, Rentenwerte): Stand September 2026 — werden regelmäßig geprüft und zentral aktualisiert.