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Zinseszins-Rechner

Wie viel wird aus Startkapital und monatlicher Sparrate? Nominal — und ehrlich in heutiger Kaufkraft.

Ergebnisse vor Kapitalertragsteuer — auf Kursgewinne und Ausschüttungen fallen real Steuern an

Endkapital nach 20 Jahren

107.875 €

In heutiger Kaufkraft

72.597 €

Eingezahlt

58.000 €

Zinsgewinn

+49.875 €

Entspricht Zusatzrente von

≈ 212 € / Monat

54k €108k €010Jahr
Jahr-für-Jahr-Tabelle anzeigen
JahrEinzahlungZinsenBestandHeutige Kaufkraft
12.400 €+560 €12.960 €12.706 €
22.400 €+708 €16.068 €15.444 €
32.400 €+863 €19.331 €18.216 €
42.400 €+1.027 €22.758 €21.025 €
52.400 €+1.198 €26.356 €23.871 €
62.400 €+1.378 €30.134 €26.758 €
72.400 €+1.567 €34.100 €29.686 €
82.400 €+1.765 €38.265 €32.659 €
92.400 €+1.973 €42.639 €35.678 €
102.400 €+2.192 €47.231 €38.746 €
112.400 €+2.422 €52.052 €41.864 €
122.400 €+2.663 €57.115 €45.035 €
132.400 €+2.916 €62.430 €48.261 €
142.400 €+3.182 €68.012 €51.545 €
152.400 €+3.461 €73.873 €54.888 €
162.400 €+3.754 €80.026 €58.295 €
172.400 €+4.061 €86.487 €61.766 €
182.400 €+4.384 €93.272 €65.305 €
192.400 €+4.724 €100.395 €68.915 €
202.400 €+5.080 €107.875 €72.597 €

Reicht das als Zusatzeinkommen im Alter? Rechne deine Rentenlücke aus oder prüfe im Entnahmeplan-Rechner, wie lange dein Kapital trägt.

So funktioniert der Zinseszins-Rechner

Der Zinseszins-Effekt

Erträge, die du nicht entnimmst, verzinsen sich im Folgejahr mit — dein Vermögen wächst dadurch nicht linear, sondern exponentiell. Der Rechner verzinst dein Startkapital jährlich mit der angegebenen Rendite und zahlt die monatliche Sparrate unterjährig ein (vereinfacht: die Jahressumme wird zur Jahresmitte verzinst). Je länger die Laufzeit, desto größer der Anteil, den nicht deine Einzahlungen, sondern die Erträge selbst beisteuern.

Warum wir die Inflation gleich mitrechnen

Viele Zinseszins-Rechner zeigen nur den nominalen Endbetrag — der sieht beeindruckend aus, sagt aber wenig darüber, was du dir davon leisten kannst. Deshalb zeigen wir zusätzlich die heutige Kaufkraft: der Endbetrag, abgezinst mit der Inflationsrate. 100.000 € in 30 Jahren entsprechen bei 2 % Inflation nur rund 55.000 € von heute. Für die Altersvorsorge ist die Kaufkraft-Zahl die entscheidende.

Zwei Modi: Endkapital oder Sparziel

Standardmäßig beantwortet der Rechner „Was wird aus meiner Sparrate?". Über den Umschalter „Sparziel erreichen" drehst du die Frage um: Du gibst den Zielbetrag in heutiger Kaufkraft ein — etwa die Summe, die deine Rentenlücke schließen würde — und der Rechner ermittelt die nötige monatliche Sparrate. Alle erweiterten Einstellungen (Dynamik, Kosten, Steuern) fließen dabei korrekt mit ein.

Erweiterte Einstellungen: Dynamik, Kosten, Steuern, Sonderzahlungen

Für die schnelle Überschlagsrechnung reichen die fünf Basisfelder. Wer genauer rechnen will, klappt die erweiterten Einstellungen auf: Eine Sparraten-Dynamik lässt die Rate jährlich steigen (z. B. parallel zur Gehaltsentwicklung — 2–3 % Dynamik bringen über 30 Jahre zweistellige Mehrerträge). Laufende Kosten (TER, Depot) mindern die Rendite direkt. Über den Button „Kapitalertragsteuer berücksichtigen" direkt über den Ergebnissen zieht der Rechner 26,375 % Kapitalertragsteuer (Abgeltungsteuer inkl. Soli) auf Erträge oberhalb des Sparerpauschbetrags von 1.000 € bzw. 2.000 € ab — als bewusst vereinfachtes Modell. Und Sonderzahlungen bilden Boni oder Erbschaften ab, die in festen Abständen ins Depot fließen.

Rendite-Vergleich und Jahr-für-Jahr-Tabelle

Ist die Kapitalertragsteuer aktiv, zeichnet der Chart automatisch eine zweite Kurve „Ohne Kapitalertragsteuer" — die Lücke zwischen beiden Kurven ist genau das, was der Fiskus über die Jahre kostet. Zusätzlich kannst du unter dem Chart zwei Rendite-Vergleichskurven zuschalten: konservativ mit 4 % und optimistisch mit 8 % — so siehst du eine ehrliche Bandbreite statt einer Scheingenauigkeit, mit denselben Einstellungen für Dynamik, Kosten und Steuern. Die aufklappbare Jahr-für-Jahr-Tabelle schlüsselt jedes Jahr einzeln auf: Einzahlung, Zinsen, gegebenenfalls Steuern, Depotbestand nominal und in heutiger Kaufkraft. So lässt sich jede Zahl des Ergebnisses nachvollziehen.

Was das Endkapital als Zusatzrente bedeutet

Die Kachel „Entspricht Zusatzrente von …" übersetzt dein Endkapital in ein monatliches Zusatzeinkommen — angesetzt mit einer Entnahme von 3,5 % pro Jahr auf die heutige Kaufkraft. Damit wird aus einer abstrakten Summe eine greifbare Antwort auf die eigentliche Frage: Reicht das im Alter? Wie lange das Kapital bei der Entnahme trägt, zeigt der Entnahmeplan-Rechner; ob es deine persönliche Lücke schließt, der Rentenlücken-Rechner.

Szenario speichern und teilen

Über „Szenario-Link kopieren" packst du deine komplette Berechnung — Modus, alle Eingaben, erweiterte Einstellungen und Vergleichsansicht — in eine Adresse. Wer den Link öffnet, sieht exakt dein Szenario und kann direkt weiterrechnen. Praktisch für den Vergleich mehrerer Varianten oder um eine Rechnung mit Partner:in oder Berater:in zu teilen.

Realistische Annahmen wählen

Als Orientierung: Breite Aktien-Indexfonds erzielten historisch langfristig rund 6–8 % nominal pro Jahr, Tagesgeld liegt meist nahe oder unter der Inflationsrate. Die Europäische Zentralbank strebt 2 % Inflation an. Rechne gern mehrere Szenarien — der Unterschied zwischen 4 % und 7 % Rendite über 30 Jahre ist enorm, und genau dieses Gefühl für Größenordnungen soll der Rechner vermitteln.

Grenzen des Modells

Der Rechner rechnet mit einer konstanten Durchschnittsrendite — reale Märkte schwanken, und die Reihenfolge guter und schlechter Jahre kann das Ergebnis beeinflussen. Das zuschaltbare Steuermodell ist eine Vereinfachung: Es setzt die Abgeltungsteuer jährlich auf Erträge oberhalb des Pauschbetrags an, während real Produktdetails wie Vorabpauschale, 30 % Teilfreistellung bei Aktienfonds und der Verkaufszeitpunkt entscheiden — die tatsächliche Belastung liegt bei ETFs meist etwas niedriger. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung zur Orientierung, keine Prognose und keine Steuerberatung.

Häufige Fragen

Wie wird die monatliche Sparrate verzinst?

Vereinfacht unterjährig: Die zwölf Monatsraten eines Jahres werden zusammengefasst und im Schnitt ein halbes Jahr verzinst, danach läuft der Betrag voll im Zinseszins mit. Das entspricht dem üblichen Vorgehen von Sparplan-Rechnern und weicht nur minimal von einer taggenauen Rechnung ab.

Was bedeutet „in heutiger Kaufkraft"?

Der nominale Endbetrag wird mit der Inflationsrate auf heute abgezinst. Das Ergebnis sagt dir, was sich dein zukünftiges Ich von dem Geld ungefähr leisten kann — gemessen an heutigen Preisen. Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft etwa alle 35 Jahre.

Welche Rendite soll ich eintragen?

Trage die erwartete Durchschnittsrendite deiner Anlage ein: für breite Aktien-ETFs werden langfristig oft 5–7 % nominal angesetzt, für Mischdepots weniger, für Tagesgeld meist unter 3 %. Wichtig: Es ist eine Annahme, keine Garantie — rechne am besten ein vorsichtiges und ein optimistisches Szenario.

Sind Steuern und Kosten berücksichtigt?

Auf Wunsch, ja: Die Kapitalertragsteuer schaltest du mit einem Klick direkt über den Ergebnissen zu, laufende Kosten (TER, Depotgebühren) in den erweiterten Einstellungen. Das Steuermodell ist bewusst vereinfacht — 26,375 % inkl. Soli auf die jährlichen Erträge oberhalb des Sparerpauschbetrags (1.000 € einzeln, 2.000 € zusammenveranlagt). Real hängt die Besteuerung vom Produkt ab: Bei Aktienfonds gilt z. B. eine Teilfreistellung von 30 %, und ein Großteil der Steuer fällt erst beim Verkauf an. Die tatsächliche Belastung liegt bei ETFs daher meist etwas niedriger als im Modell.

Was bringt die Sparraten-Dynamik?

Viel — sie ist der am meisten unterschätzte Hebel. Erhöhst du deine Rate jedes Jahr um 3 % (etwa im Takt der Gehaltserhöhungen), zahlst du anfangs genauso viel wie ohne Dynamik, erreichst über 30 Jahre aber ein deutlich höheres Endkapital, weil die höheren Raten der späteren Jahre voll mitverzinst werden. Der Rechner zeigt den Effekt direkt im Endkapital und in der Jahr-für-Jahr-Tabelle.

Wie funktioniert der Sparziel-Modus?

Du gibst dein Ziel in heutiger Kaufkraft ein — zum Beispiel die 275.000 €, die eine Rentenlücke von 800 €/Monat bei 3,5 % Entnahme schließen würden — und der Rechner ermittelt per Rückwärtsrechnung die nötige monatliche Start-Sparrate. Dynamik, Kosten und Steuern aus den erweiterten Einstellungen werden dabei exakt mitgerechnet, nicht nur überschlagen.

Was sagt mir der Zinsgewinn?

Der Zinsgewinn ist die Differenz zwischen Endkapital und deinen gesamten Einzahlungen — also das, was der Markt für dich erarbeitet hat. Bei langen Laufzeiten übersteigt er die Einzahlungen deutlich: Genau das ist der Zinseszins-Effekt, und deshalb ist ein früher Start wertvoller als eine später erhöhte Rate.

Reicht das Endkapital für meine Altersvorsorge?

Das hängt von deiner persönlichen Rentenlücke ab — also davon, wie viel zwischen Wunsch-Einkommen und gesetzlicher Rente fehlt. Unser Rentenlücken-Rechner rechnet genau das aus und zeigt, welches monatliche Zusatzeinkommen dein Endkapital bei einer Entnahme von 3,5 % pro Jahr liefert.

Hinweis: Alle Werte sind unverbindliche Einschätzungen auf Basis vereinfachter Modellannahmen (Näherungswerte, Pauschalen, angenommene Entwicklungen). Tatsächliche Renten, Mieten, Zinsen, Werte und Steuern können erheblich abweichen. Es wird keine Gewähr übernommen; dies ist keine Renten-, Steuer- oder Anlageberatung.

Rechenwerte (Steuersätze, AfA-Regeln, Rentenwerte): Stand September 2026 — werden regelmäßig geprüft und zentral aktualisiert.

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